Baden-Württembergische Meisterin aus dem Welland
Im nordbadischen Ladenburg fanden am vergangenen Samstag die offenen internationalen Baden-Württembergischen Meisterschaften weiblich im Freistilringen statt. Das mit rund 200 Teilnehmerinnen besetzte Turnier fand in den Altersklassen U12, U14, U17 und den Frauen statt. Durch die offene und internationale Ausschreibung war das Teilnehmerfeld extrem hochkarätig, unter anderem gab es neben den aus ganz Deutschland angereisten Athletinnen sogar Ringerinnen aus der Schweiz und eine georgische Abordnung.
Für den WellandGermanen der Kampfgemeinschaft Dewangen / Fachsenfeld gingen unter der Betreuung von Trainer Patrick Abele und Alaia Steidle drei Ringerinnen an den Start: Pauline Boger trat in der U12 bis 21 kg an. Frida Jolina Holz kämpfte in der U12 bis 24 kg und Johanna Knopf begegnete ihren Gegnerinnen in der U17 bis 65kg.
Boger ganz stark
Pauline konnte in ihren Kämpfen klar zeigen, was in ihr steckt und weswegen sie an diesem Tag angetreten ist: Mit kraftvollen Aktionen und gezielten Griffen gewann sie alle drei Kämpfe, zwei davon per Schultersieg. Dadurch errang sie sich in ihrer Klasse die Goldmedaille und somit den Titel „Baden-Württembergische Meisterin 2026“.
Frida dagegen hatte einen schweren Stand. In beiden Duellen unterlag sie trotz starken Kämpfens ihren Gegnerinnen und erreichte den fünften Platz.
Ebenfalls hart traf es Johanna Knopf. Die U17 bis 65kg war stark besetzt, unter anderem mit der amtierenden Deutschen Meisterin Elisabeth Fischer-Gissot, der Johanna letztlich nichts entgegensetzen konnte. Auch die beiden weiteren Kämpfe gingen zugunsten der Gegnerinnen aus. Somit erreichte Johanna den sechsten Platz in ihrer Klasse.
Ringen – auch Mädchensport
Das Turnier konnte wieder einmal beweisen, dass Ringen nicht nur von Jungen ausgeübt wird, sondern auch unter vielen Mädchen und Frauen großen Zuspruch findet.

