Saison 2025 – KG DeFa greift wieder an
KG Dewangen/Fachsenfeld krempelt für Saison 2025 die Ärmel hoch – mit vier Mannschaften und ungebrochenem Kampfgeist
Die bevorstehende Ringersaison 2025 stellt für die KG Dewangen/Fachsenfeld einen neuen Höhepunkt ihrer Vereinsgeschichte dar – und das nicht ohne Grund. Mit gleich vier aktiven Teams, die von der Regionalliga bis zur Jugendliga reichen, geht der Verein mit voller Kraft voraus. Zwar steht der Klassenerhalt in der Regionalliga an erster Stelle, doch gleichzeitig wird der Aufbau einer nachhaltigen und dynamischen Nachwuchsstruktur energisch vorangetrieben. Trainer-Duo Frank Winkler und Max Knobel verfolgen dabei ein klares Motto: „Wir denken von Kampf zu Kampf – und bringen jeden Aktiven auf die Matte, der uns stark macht.“
Regionalliga – Erste Mannschaft: Kraftvolle Verstärkungen und opulente Schlagkraft
Die KG I wurde gezielt mit hochkarätigen Neuzugängen gestärkt, die das Team zu einem ernstzunehmenden Gegner für die anderen Mannschaften macht:
Hassan Ismail, in den Klassen bis 66 kg und 71 kg freistil aktiv ist, bringt nicht nur Erfahrung auf Regionalliganiveau mit, sondern schließt eine zentrale Lücke im Kader. Ursprünglich beim RV Gelenau im Erzgebirge aktiv und mittlerweile durch sein Studium der Solarwissenschaften in Freiburg beheimatet, könnte er eine echte Verstärkung sein – vorausgesetzt, er bleibt verletzungsfrei.
Krisztofer Klányi, ein in Ungarn hoch angesehener Ringer, der bei den U23Europameisterschaften 2023 mit Platz 3. glänzte und auch bei Weltmeisterschaften auf internationaler Bühne kämpfte, steht den Klassen 75 kg und 80 kg zur Verfügung. Wir hoffen hier, einen Mann verpfichtet zu haben, der unsere Greco-Achse deutlich verstäkt.
Obaidulla Tajik, Bruder des KGII-Ringers Rullah Tajik, wechselte vom KSV Aalen in den Verein, um mehr Einsätze zu bekommen. Er wird hauptsächlich in der zweiten Mannschaft kämpfen, steht jedoch bei Bedarf auch in der Regionalliga parat.
Der vollständige Kader der KG Dewangen/Fachsenfeld:
57 kg: Obaidullah Besmella · Bennet Mahler · Ken Maier · Vincent Sorg · Timo Holl · Franz Albrecht
61 kg: Rahmatullah Hussaini · Felix Weingart
66 kg: Lorenz Sturm · Norik Lutz · David Kraus · Hassan Ismail · Lauritz Mahler · Domenik Schlötterer
71 kg: Yannick Kraus · Obaidullah Tajik, Magnus Schröder
75 kg: Florian Seibold · Luca Seibold · Rullah Tajik · Kristian Dolinger · Justin Stängle · Tommy Prigorec · Davin Rieber · Kristofer Klányi · Felix Sponholz
80 kg: Nicklas Hassler · Babajan Ahmadi
86 kg: Samuel Guerrero Santana · Jan Musial · David Klein · Johannes Fais · Tim Kern · Michael Eckstein
98 kg: André Winkler · Michael Abele · Samuel Leinweber · Philipp Gräupel · Patrick Roser · Peter Eckstein · Christian Pfisterer
130 kg: Holger Fingerle · Lars Eckstein · Julian Kling · Joshua Gentner
Aufgrund der steigenden internationalen und nationalen Qualität in der Regionalliga hat sich das Niveau deutlich verschärft:
SG Weilimdorf holte sich mit Abdulqadar Akhundzada (SV Brötzingen) und Kristztián Angyal (TV Geiselhöring) gezielte Verstärkungen, die technisch wie auch physisch viel mitbringen.
ASV Ladenburg beeindruckt mit sieben internationalen Neuzugängen, darunter Talente wie Hossein Alizadeh, Tamirlan Bicekuev und Bugra Bulut – eine Mannschaft, vor der man sich respektvoll verneigen sollte.
KSV Musberg hat mit Dzhambulat Ustaev und Andre Timofeev von Bundesligisten Red Devils Heilbronn zwei richtige Kracher im Schwergewicht verpflichtet und mit dem starken Perri Giuliano einen weiteren klasse Ringer an Land gezogen.
RG Lahr setzt auf internationale Akquise, mit dem Franzosen Naim BolakyMeite im Gepäck – ein eindrucksvolles Statement.
KSV Hofstetten brachte den Bulgaren Denis Angelov ins Haus – insgesamt sollen drei Bulgaren das Team weiter prägen.
Auch der ASV Freiburg und RSV Schuttertal zeichnen sich durch namhafte Verpflichtungen wie Mohammad Damankhoshk (ehemals ASV Mainz) aus – eine Liga, die mindestens europäischem Niveau entspricht.
Landesliga – Zweite Mannschaft: Kampf um den Aufbau und starken Gegnern
Die KG II steht nach ihrem Aufstieg in die Landesliga vor einer Achterbahnfahrt: Gegner wie ASV Nendingen II, mehrfacher deutscher Mannschaftsmeister (2014–2016), verfügen nicht nur über historische Strahlkraft, sondern auch über konkrete Bundesliga-Erfahrung. Der Club zählt mit zu den renommiertesten in Süddeutschland und hat auch nach Alterung der Meisterteams nichts von seinem Image verloren. Der RSV Benningen bringt ebenfalls Bundesligavergangenheit mit und schlägt Dank seiner Erfahrung ebenso hohen sportlichen Anspruch. Die Teams Aichhalden II und Weilimdorf II stehen für eine kontinuierliche Jugendarbeit, bewiesen durch solide Nachwuchserfolge. Ergänzt wird das Feld durch Meinsheim, Schwäbisch Hall und Dürbheim, die allesamt stabile und leistungsorientierte Mannschaften ins Rennen schicken. Für die KG II bedeutet das: Nicht nur ein überlebenswichtiger Klassenerhalt, sondern zugleich eine Plattform, junge Ringer gezielt auszubilden und langfristig zu binden.
Bezirksliga 3 – Dritte Mannschaft: Bühne für den Nachwuchs
In der Bezirksliga 3 spielt nahezu ausschließlich angewachsener Nachwuchs (unter 18 Jahren). Als Talentschmiede gedacht, soll diese Mannschaft den Sprung in höhere Klassen vorbereiten. Gegner wie AC Röhlingen II oder TSG Nattheim II stellen dabei ebenso Herausforderungen dar wie wertvolle Gelegenheiten zur Entwicklung – mit dem langfristigen Ziel, die Mannschaften zu stärken.
Jugendliga Bezirk 3 – Jugend auf Erfolgskurs
Unter der Leitung von Sebastian Schröder und Ronny Sauter will die Jugendmannschaft mit Gegnern wie ASV Schorndorf, KSV Aalen, AC Röhlingen, Nattheim/Bellenberg und Ebersbach/Schlichten kräftig mitmischen. Eine Platzierung unter den Top 3 erscheint absolut möglich – vor allem, wenn die Gewichtsklassen vollständig besetzt werden können. Entscheidend ist hier der geplante Hallenneubau beim TSV Dewangen: Eine Investition in die Zukunft, die die Trainingsbedingungen aller Mannschaften verbessern und die Leistungsfähigkeit langfristig sichern wird.

