Unsere TSV Vereinshistorie

1957

Gründung des TSV Dewangen 1957 e.V. am 31. März im Gasthaus Adler.
Erster Freundschaftskampf der Ringer gegen den Patenverein SV Germania Fachsenfeld. Endergebnis 9:14.



1960

Die erste Ringermannschaft wird Meister der Bezirksklasse.



1961

Der „Schuppen“ ist von nun an Wettkampfstätte für die Ringer. Motiviert steigt die Mannschaft in die Landesliga auf.



1965

Auch die zweite Mannschaft kommt zu Meisterehren, sie wird Bezirksklassenmeister.



1966

Jubel in Dewangen. Betreut von Dieter Eberhard werden Anton „Joe“ Abele und Berthold Vogelmann Deutsche Meister. Es wird ihnen ein großer Empfang bereitet.



1967

Anton Abele wird zum zweiten Mal Deutscher Meister.



1969

Wolfgang Fausel wird erstmalig Deutscher Meister, das Talent steht am Anfang vieler Meistertitel.



1970

Seit langer Zeit treffen sich die Skifahrer in der Trübenreute. Am 28. Februar wird die Skiabteilung deshalb offiziell gegründet. Manfred Pfisterer wird erster Abteilungsleiter.



1971

Die Mannschaft steigt nach einem dramatischen Kampf gegen Nürnberg in die Regionalliga auf.



1974

Der 6. Juli ist ein Meilenstein in der Sportgeschichte Dewangens. Die Wellandhalle wird eingeweiht.
Werner Diebold gründet die Tischtennisabteilung im TSV Dewangen.

Im selben Jahr wird auch die Abteilung 2. Weg/Turnen gegründet.

Eine stark verjüngte Dewanger Ringer-Staffel muss in den sauren Apfel des Abstiegs beißen.



1975

Gründung der Skischule.

Im selben Jahr gelingt den Ringern der sofortige Aufstieg in die Regionalliga.



1977

Die Mädchen der Tischtennisabteilung spielen in der höchsten Jugendklasse Württembergs.



1982

Das 25-jährige Vereinsjubiläum wird gebührend gefeiert.

Württembergischer Schülerinnenmeister wird die TT-Mannschaft des TSV.

Volker Weingart erringt den ersten Deutschen Meistertitel. Mit ihm freut sich Vater und Trainer Otto Weingart.



1983

Neben der Wellandhalle entsteht der Sportplatz. Im badischen Reilingen verteidigt Volker Weingart seinen Deutschen Meistertitel der Jugendringer, während Harald Weingart sich die Bronzemedaille sichert.



1984

Unter der Regie von Erich Schulze wird die Fussballabteilung im TSV Dewangen gegründet.



1985

Die Wellandringer holen den Württembergischen Pokal und besiegen auf dem Weg dorthin hochkarätige Gegner.



1987

Die TT-Mädchen wiederholen ihren Erfolg und werden zum zweiten Mal Württembergischer Mannschaftsmeister.

1990

Erstmals in der Vereinsgeschichte trägt der TSV Dewangen die Deutschen Meisterschaften der C-Jugend/Freistil aus.

Marcel Abele wird Deutscher Vizemeister.

Ralf Schwerdtfeger macht es noch besser und wird am selben Wochenende Deutscher Meister im griechisch-römischen Stil.



1992

Einweihung der neuen Skihütte.

Der TSV trägt mit der A-Jugendmeisterschaft seine zweite Deutsche Meisterschaft aus.

Patrizia Vogel wird Württembergische Meisterin im Kunstturnen – ein Novum in der Geschichte des Vereins.



1995

Wieder ist Dewangen Ausrichter einer Deutschen C-Jugendmeisterschaft/Freistil.

Ronny Sauter wird vor heimischem Publikum Deutscher Meister und Torsten Oppold belegt einen hervorragenden 3. Platz.

Durch Siege in der Relegation steigt Dewangen in die Oberliga auf.

Welt- und Europameister Andreas Schröder schließt sich dem Verein an.



1996

Gründung des Fördervereins Fussball.

Patrick Abele erringt seinen ersten Deutschen Meistertitel im Ringen.

Die Internationale Sportgala in der Aalener Greuthalle ist ein absolutes Highlight im Sportkalender der Stadt Aalen. In der restlos ausverkauften Halle sind neben der chinesischen Nationalmannschaft die kleinen „Dewanger Chinesen“ die absoluten Stars. Silvia Kralik bietet mit ihrem Circus-Wellando einen bezaubernden Auftritt. Selbst die Weltklasseathleten sind begeistert und trainieren mit unseren Sportlern in der Wellandhalle.

Eine super Leistung bietet wiederum Patrizia Vogel bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften und belegt unter 48 Teilnehmern den 3. Platz. Sie ist die erste Turnerin, die bei Deutschen Meisterschaften auf dem Podest steht.



1998

Tanja Sauter wird Junioren-Europameisterin sowie Deutsche Meisterin im Ringen.

Zusammen mit dem KSV Aalen ist der TSV Dewangen Ausrichter des Internationalen „Großen Preis von Deutschland“ im Ringen. Olympiasieger, Welt- und Europameister aus aller Welt gastieren in Aalen.

Dewangen knüpft Kontakte zum chinesischen Ringerverband.



1999

Auf Einladung des chinesischen Verbandes reisen AL Anton Abele und Günther Holl nach Peking. Drei Weltklasseathleten werden sich in Aalen auf die Olympiade vorbereiten und für den TSV in der Mannschaft ringen. Funk und Fernsehen berichten von diesem spektakulären Coup.

Über 10.000 Sportler treffen sich beim Landesturnfest in Aalen.

Während Gerhard Kralik die Vereine im OK vertritt, gewinnt Doris Baumann den Jahn-Wettkampf bei dieser tollen Veranstaltung.

Gründung des Fördervereins Ringen.



2000

Den ersten Deutschen Meistertitel in der Sportakrobatik gewinnen Stefanie Jenak und Jenny Hildner.

In der Wellandhalle gewinnt die Ringermannschaft nach einem Herzschlagfinale gegen Tuttlingen die Oberligameisterschaft.

Der Youngster Patrick Abele wird zum Matchwinner und wird frenetisch gefeiert. Die beiden Trainer Günther Holl und Georg Weingart sprechen von einer Mannschaft mit Zukunftsperspektiven. Zusammen mit den Fans und den Tuttlinger Ringern wird ausgiebig gefeiert.



2001

Die Mannschaft etabliert sich schnell in der Regionalliga und steigt im kommenden Jahr in die 2. Bundesliga auf.

Tamara Steiner wird zur Sportlerin des Jahres der Stadt Aalen gewählt.



2002

Andreas Schröder beendet seine beispiellose Karriere. Der sympathische Sportler wird in der proppenvollen Wellandhalle nochmals begeistert gefeiert.

Gleich 5 Dewanger Sportakrobaten erringen den Deutschen Meistertitel. Sascha Kohn mit Partnerin Nicole Fiebinger und mit der Mannschaft Württembergs werden Katharina Hahn und Dominik Steiner zusammen mit Jenak/Hildner Deutscher Mannschaftsmeister.



2003

Katharina Hahn und Dominik Steiner wiederholen ihren Erfolg und werden in der Meisterklasse Deutsche Meister.

Ahmet Cakici wird neuer Cheftrainer bei den Ringern. Czeslaw Kowalik wird sich speziell um die Greco-Sportler kümmern.



2004

Katharina Turnwald, Sabrina Sperle und Tamara Steiner werden Deutsche Mannschaftsmeister in der Damengruppe.

Mit Flic-Flac, Handstand und Doppelsalto wird Silvia Kralik nach 25 Jahren Trainertätigkeit in der Wellandhalle verabschiedet. Viele Ehemalige und Aktive sind gekommen und präsentieren ihrer „Silvi“ ein tolles Programm. Die Akrobaten und Turner/-innen sagen mit Ausschnitten aus den verschiedenen Show-Auftritten „Danke“.



2005

Oliver Hug erringt den Deutschen Meistertitel bei der B-Jugend.

Die Schülermannschaft um Trainer Patrick Abele besiegt den KSV Aalen und wird Bezirksligameister.



2006

Die Fussballer freuen sich über ihr neues Heim, welches am 06. Mai eingeweiht wird.

Die Ringer sind erstmalig in der Vereinsgeschichte erstklassig. Nach einer sehr guten Mannschaftsrunde steigt die Mannschaft durch die Neugliederung der obersten Klassen in die 1. Bundesliga auf.

Aufstieg Ja – aber nicht um jeden Preis lautet die Devise.

Sieger im Lokalderby zwischen KSV Aalen 05 und dem TSV sind die Fans. Hunderte von Schlachtenbummlern sorgen für Riesenstimmung in der Greuthalle. Unsere Ringer geben alles und erzielen 5 Einzelsiege. Ein Superkampf, der den Verantwortlichen zeigt, dass Dewangen kein Kanonenfutter in der 1. Liga ist. Aalen gewinnt durch die höheren Einzelwertungen.

In der Kochertalmetropole Abtsgmünd kommt es zum Rückkampf gegen Aalen. Über 2000 Zuschauer sehen Ringen pur. Dramatik und „hitzige“ Diskussionen auf und neben der Matte bestimmen das Bild. Die Zuschauer beider Lager sind begeistert.



2007

…….. steht ganz im Zeichen des 50-jähigen Jubiläums.

Den Auftakt in dieses besondere Jahr macht der Festakt am 3. März in der Wellandhalle. Die Gründungsmitglieder erfahren eine besondere Ehrung und Gerhard Kralik wird nach Alois Starz zum zweiten Ehrenvorstand des TSV Dewangen ernannt.

Dem TSV Dewangen wird die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft im Ringen, Männer/Freistil übertragen. Dieses Großereignis, welches das Olympiajahr einläutet, wird vom 16. bis 18. März in der Greuthalle ausgetragen. Der Deutsche Ringerbund ist voll des Lobes und bescheinigt den Verantwortlichen eine vorbildliche Veranstaltung. Ronny Sauter erkämpft sich die Bronzemedaille.

Den Höhepunkt bildet das Festwochenende vom 22. bis 24. Juni in der Dewanger Dorfmitte. Zahlreiche sportliche Darbietungen unter freiem Himmel begeistern das Publikum. Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz, der TSV hat in liebevoller Vorarbeit eine Gourmemeile mit diversen in- und ausländischen Speisen errichtet. An mehreren Holzhütten kann sich das Publikum kulinarisch verwöhnen lassen.

Die Ringermannschaft zieht in das Achtelfinale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft ein und unterliegt dem Meisterschaftsfavoriten aus Luckenwalde.



2008

Die Tischtennis-Damen-Mannschaft erringt die Meisterschaft in der Bezirksklasse bereits 2 Spiele vor Rundenende und steigt damit in die Bezirksliga auf.

Der TSV präsentiert sich und seine Abteilungen unter www.tsvdewangen.de ab April 2008 im Internet. Das Angebot wird toll angenommen und bereits im Jahr 2010 erhalten wir für unseren Internetauftritt den „IntelliWebs-Award 2010“ als beste Website.

Sensation bei den Ringern: der Dewanger Publikumsliebling Andrea Minguzzi (ITA) holt die Goldmedaille in der Gewichtsklasse bis 84 kg bei den Olympischen Spielen in Peking. Der TSV hat damit einen aktuellen Olympiasieger in seinen Reihen. Spontane Meisterfeier beim Dewanger Rathaus. Trotz der besten sportlichen Leistung (u.a. mit einem Sieg gegen Hallbergmoos) beendet die Ringer-Bundesligamannschaft die Saison mit der schlechtesten Platzierung ihrer Erstligazugehörigkeit – Platz 6, damit ist die Endrunde verpasst. Die Schülermannschaft wird erneut Meister der Bezirksmannschaftsrunde.

Nach einem dramatischen Schlussspurt sichern sich die aktiven Fussballer die Vizemeisterschaft und die Relegationsspiele gegen den TSV Waldstetten bzw. TSGV Rechberg. Zwei klare Siege (4:1 bzw. 4:0) bedeuten in der Abteilungsgeschichte den erstmaligen Aufstieg in die neue Kreisliga A. Die Herausforderung ist nicht einfach, das junge Dewanger Team geht jedoch zuversichtlich in die neue Saison.

In der Abteilung Turnen/Akrobatik besuchen nun über 230 Kinder und Jugendliche die diversen Übungseinheiten. Erstmalig starten Akrobaten für den TSV bei Weltmeisterschaften. Mit Carmen Waibel als wie immer hervorragenden Trainerin treten 3 Gruppen in Glasgow (Schottland) an, um sich mit den Besten der Welt zu messen. Durch Lea Sauter, Celine Caro Bauder, Katharina Turnwald, Sascha Kohn, Sarah Bretzger, Katharina Hahn und Melina Kuklinski vertreten insgesamt 7 TSV-Sportler die deutschen Farben und holen in den jeweiligen Leistungsklassen tolle Ergebnisse.



2009

…….. beginnt mit einem Paukenschlag: aufgrund von wirtschaftlichen und rechtlichen Unsicherheiten entschließt sich der Vorstand des TSV im Februar, die Ringer-Bundesligamannschaft vom Ligabetrieb abzumelden. Nachdem die Suche nach neuen Sponsoren erfolglos war, wäre die Verpflichtung von notwendigen Sportlern zu teuer geworden. Zwangsabstieg bis zur Bezirksliga ist die Folge. Neubeginn mit der eigenen Jugend unter Einbeziehung der Förderung von Schule, Ausbildung und Beruf lautet nun das Ziel. Dass der eingeschlagene Weg richtig war, zeigt sich bereits im Herbst, als die neuformierte KG Dewangen/Fachsenfeld II auf Anhieb Meister der Bezirksliga wird und in den Relegationskämpfen den Aufstieg in die Landesliga schafft.

Nach vielen erfolgreichen Jahren hört Carmen Waibel leider als Übungsleiterin der Sportakrobaten auf. Die Abteilung verabschiedet „ihre“ Carmen standesgemäß bei der Jahresschlussfeier. Vorrangiges Abteilungsziel für die nächsten Jahre bleibt die Suche nach neuen Übungsleitern. Die Breakdancegruppe „Enemy Style“ vertritt den TSV bei Deutschen-/Europa- und Weltmeisterschaft.

Bei der Abteilung Tischtennis bewährt sich weiterhin die Kooperation „Schule – Verein“, welche ein Grund für den notwendigen Zugang ist.

Nach nur einem Jahr Zugehörigkeit in der Kreisliga A mussten die Fussballer in den sauren Apfel des Abstiegs beißen. Nach Abschluss der regulären Spielrunde hatte man sich auf dem Relegationsplatz befunden – das notwendige Spiel gegen Hohenstadt wurde sehr unglücklich im Elfmeterschießen verloren. Das 25-jährige Abteilungsjubiläum wurde im Rahmen des Gartenfests mit einem Spiel gegen Drittligist VfR Aalen bestritten. Ziel der aktuellen Spielrunde ist der erneute Aufstieg in die Kreisliga A.



2010

Nachdem die Fussballer noch im Vorjahr in den Relegationsspielen um den Aufstieg knapp gescheitert waren, begann man im Anschluss mit einem Neuaufbau mit jungen Spielern sowie einem neuen Trainer. Im Saisonbetrieb gestaltete sich dieser Neuaufbau, auch aufgrund Umstellung des Spielsystems und diversen Verletzten recht schwierig und so war an einen Angriff auf das obere Tabellendrittel nicht zu denken.

Bei der Abteilung Tischtennis nehmen nach wie vor 3 Jugendmannschaften am Spielbetrieb teil. Nachdem gerade bei den Nachwuchsspielern ein reger Zulauf zu verzeichnen ist, macht der TSV auch bei den Aktiven mit mehreren Titeln auf Bezirksebene von sich reden.

„40 Jahre und kein bischen müde“ – so lässt sich die Übungsleitertätigkeit und das Engagement von Rosemarie Marion in der Abteilung Turnen am besten umschreiben. Auch Magda Frahm bringt sich bereits seit 25 Jahren voll in die Abteilung ein. Ca. 200 Kinder und Jugendliche zeigen u.a. bei der Jahresschlussgala ein beeindruckendes Repertoire. Im Bereich der Sportakrobatik geht der TSV neue Wege und schließt mit dem TSV Wasseralfingen eine Kooperation, um den Sportlern Akrobatik auch weiterhin als Leistungssport auf höchster Ebene bieten zu können. Im Bereich Jazz-Tanz gibt es mit „The Kidz“, „No_Rhythm“, „J-Kans“, „Ladykracher“ und „Enemy Styles“ nun bereits 5 Gruppen, welche den TSV u.a. bei den Reichsstädter Tagen geschlossen vertreten und viel Beifall einheimsen.

Die Ringer haben ihre Erfolge v.a. bei den Einzelmeisterschaften. Sage und schreibe 17 Medaillen bei den Württembergischen Meisterschaften, die KG Dewangen/Fachsenfeld ist damit der erfolgreichste Verein in Württemberg. 12 Ringer starten bei Deutschen Meisterschaften und holen dort nochmals 2 Medaillen. Die Jugendringer machen mit 25 Sportlern einen 3-tägigen Jahresabschluss beim SV Untergriesbach. Die Gemeinde Fachsenfeld stellt der KG einen städtischen Jugendraum zur Verfügung, der sich in den kommenden Jahren v.a. für die Kameradschaft als wahre Goldgrube entwickeln wird. Zum Besuch der Ringer-EM in Dortmund reist die KG mit insgesamt 12 Sportlen und unterstützt die deutsche Nationalmannschaft lautstark.



2011

…. bringt einen Wechsel in der Vorstandschaft des TSV. Thomas Schnell folgt auf Gerhard Gansler, der den Verein nun rund 10 Jahre äußerst erfolgreich geleitet hat. Der neue Vorstand will den TSV unter der Überschrift „Tradition erhalten – Zukunft gestalten“ weiter voranbringen.

2011 ist für die Ringer das Jahr der unerwarteten Erfolge. Die Jugendmannschaft wird erstmals Württembergischer Mannschaftsmeister und holt danach in Zella-Mehlis sensationell die Bronzemedaille. Die Aktiven holen die Oberligameisterschaft und steigen in die Regionalliga auf. Deutsche Meister werden Holger Fingerle und Kevin Henkel, DM-Medaillen durch Martin Pfisterer, Domenik Chelo und Nico Weingart.

Bei den Fussballern werden rund 100 Kinder im Spielbetrieb betreut und 8 Mannschaften sind zum Spielbetrieb angemeldet. Nach Abschluss der Spielrunde belegen die Aktiven Tabellenplatz 7, mit Stefan Wendel wird ein neuer Trainer gefunden, nachdem sich Horst Herpich aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Verfügung stellen kann. Die AH-ler umfassen knapp 30 Spieler, wobei manche leider nur noch passiv dabei sind.

Die Abteilung Ski berichtet über einen schneearmen Winter, der leider keinen Skibetrieb im heimischen Gelände zugelassen hat. Die Skiausfahrten waren aber wieder toll besucht.

Über einen tollen Zulauf in allen Altersklassen kann die Abteilung Turnen berichten. Sascha Kohn wird erneut Deutscher Meister bei den Sportakrobaten und belegt einen tollen 11. Platz bei den Europameisterschaften in Varna/Bulgarien. Ein Highlight ist das Landesturnfest in Konstanz, bei dem 30 Tänzerinnen und Tänzer des TSV teilnehmen. Auch bei den Reichsstädter Tagen der Stadt Aalen sind alle Gruppen im Einsatz und können erneut begeistern. Frau Rosemarie Marion erhält vom Turngau Ostwürttemberg eine Ehrung für 40-jährige Übungsleitertätigkeit.

Die Abteilung Tischtennis verzeichnet einen starken Zuwachs bei den Schüler- und Jugendklassen. Durch Studium und längere Krankheitsausfälle wird es jedoch zunehmend schwieriger, eine spielstarke Damenmannschaft zu stellen.



2012

Der TSV bietet erstmalig ein Kursangebot an. Im Herbst startet ZUMBA – die Resonanz ist überwältigend, der Kurs ist sofort ausgebucht, ein Nachfolgekurs wird ebenfalls überbucht. Die Richtung stimmt also, der Verein wird sein Kursangebot künftig weiter ausbauen.
Der TSV führt eine Mitgliederbefragung durch, zu der auch die Einwohner von Dewangen aufgerufen sind. Die Ergebnisse und guten „Noten“ bestärken den Vorstand zum einen im Beibehalten des eingeschlagenen Weges, aber auch zum „Aufbruch zu neuen Ufern“ – das weiter oben bereits angeführte Kursangebot ist ein ausdrücklicher Wunsch einer Vielzahl der an der Umfrage teilnehmenden.
Die Fussballer gehen von der D- bis in die A-Jugend eine Kooperation mit Fachsenfeld ein, welche sehr gut anläuft. Ein Highlight im Sommer ist erneut das Vorbereitungsspiel des Zweitligisten VfR Aalen, welches dieser traditionell in Dewangen abhält und für einen tolle Zuschauerresonanz sorgt. Nachdem die Vorsaison unbefriedigend verlaufen ist, hoffen die Verantwortlichen auf Verbesserungen im laufenden Jahr. Nach längerer Zeit können die Fussballer auch wieder 2 Schiedsrichter stellen, was auch die Vereinskasse hinsichtlich Verbandsabgaben etwas entlastet.

Das Jahr 2012 wird das als das bisher erfolgreichste in die Abteilungsgeschichte der Ringer eingehen. Die Jugendmannschaft KG Dewangen/Fachsenfeld holt sensationell den Titel eines Deutschen Jugendmannschaftsmeisters vor heimischem Publikum. Ein Erfolg, der die letzten 20 Jahre keiner anderen Mannschaft in Württemberg gelungen war. Kevin Henkel wird 3. Europameister der Junioren. Trotz eines Kreuzbandrisses holt sich Holger Fingerle ebenfalls die Bronzemedaille bei der Kadetten-EM. Die komplette Jugendmannschaft feuert das DRB-Team und Holger in Kattowitz/Polen lautstark an. Holger Fingerle wird später dann auch noch Nachwuchssportler der Stadt Aalen. Anton Abele erhält in Anerkennung seiner Verdienste im Ehrenamt die Ehrenschale der Stadt Aalen.

Sehr beliebt in der Skiabteilung sind nach wie vor das Nordic Walking und die Skigymnastik. Beide Gruppen sind traditionell gut besucht. Seit längerem wieder im Programm ist die Herrenausfahrt, welche auch gut angenommen wird. Mangels Schnee ist erneut kein Skibetrieb im heimischen Gelände möglich.

Die Tischtennisabteilung feiert v.a. in der Jugendabteilung Erfolge, bei den Aktivenmannschaften ist es schwierig, die Klasse zu halten.

Die Abteilung Turnen bietet Sport für 1 bis 70 Jahre – das ist für jeden was dabei. Die Kooperation mit der DJK Wasseralfingen im Leistungsbereich der Sportakrobatik bewährt sich immer auf das Neue. Der TSV ist wieder mit 3 Gruppen auf dem Landesturnfest in Heilbronn vertreten. Die Gruppe „Ladykracher“ erzielt gleich bei ihrem ersten sportlichen Wettkampf einen tollen 6. Platz mit der Note „sehr gut“. Enemy Styles belegen mit der Höchstnote „hervorragend“ den 1. Platz und werden erneut für das Matinee ausgewählt. Sehr beliebt auch die Senioren- und Funktionsgymnastik unter der Leitung von Magda Frahm sowie die Rückengymnastik, welche in Reichenbach von Frau Wurmbrand geleitet wird.



2013

Vereinsarbeit ist viel Arbeit im Hintergrund und ehrenamtliches Schaffen in Reinkultur. Auch das Jahr 2013 stand für die TSV-Verantwortlichen unter diesem Motto. Um auch in Zukunft ein herausragendes Sportangebot bieten zu können, ist es wichtig, dass sich immer wieder Personen finden, die sich einbringen und engagieren. Den Verein als reinen Dienstleister ohne Eigenengagement zu sehen, ist sicherlich nicht zielführend. Aufgabe des TSV wird also weiterhin sein, ein attraktives Angebot mit mit gleichzeitigem Ausbau der Familienfreundlichkeit zu bieten. Schlagworte könnten sein: Sportlich – Modern – Individuell – Leistungsstark – Erfolgreich, kurz SMILE. Im Gegensatz zum allgemeinen Trend kann der TSV seine Mitgliederzahl sogar leicht steigern und zählt damit zu den 10 größten Vereinen im Kreis Aalen. Auch bei den Neuen Medien ist der TSV sehr erfolgreich, allein das Jahr 2013 verzeichnete rund 25.000 Homepagebesuche und neuerdings kann man den TSV sogar als App auf sein Smartphone laden, um jederzeit mit allen News versorgt zu werden.

In der Turnabteilung betätigt sich eine große Zahl von Kindern im Vorschulturnen. Auch im Turnmix ab 6 Jahren sind alle mit Feuereifer bei der Sache. Ebenso die Sportakrobartik erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit und kann bei Wettkämpfen schöne Erfolge einheimsen. Der Seniorenbereich wird bewährt wie eh und je von Magda Frahm abgedeckt. Hier soll dem demografischen Wandel geschuldet, ein weiterer Ausbau in’s Auge gefasst werden. Highlight der Abteilung sind nach wie vor die 7 Tanzgruppen mit rund 70 Tänzerinnen und Tänzern, welche unter Federführung von Norman Schmitz tolle Auftritte in 2013 hatten. Neben Präsentationen beim Landesturnfest in der Rhein-Neckar-Metropole war man selbstredend auch bei den Reichsstädter Tagen beeindruckend vertreten. Um die Zusammengehörigkeit auch nach außen besser zu präsentieren, hat man einheitliche Outfits angeschafft.

Die Tischtennisabteilung verzeichnet einen regen Zulauf, der gute Ruf und Mund-zu-Mund-Propaganda begeistert immer mehr Jugendliche und Kinder, dem kleinen weißen Zelluloidball nachzujagen. Auch tolle Erfolge werden eingefahren, u.a. holen sich Sandra Lang und Maxi Gräter Titel bei den Bezirksmeisterschaften.

Bei den Fussballern besteht die Kooperation der D- bis A-Jugend mit Fachsenfeld nach wie vor, der Erfolg hat sich auch hier eingestellt. Neben dem Sportlichen war u.a. der Stadionbesuch beim Spiel zwischen VfB Stuttgart und Hannover 96 ein Highlight der Abteilung sowie der Tagesausflug nach Tripsdrill. Die AH hatte 20-jähriges Jubiläum und machte hierzu einen 4-tägigen Fahrradausflug.
Die Skiabteilung erfreut sich über sehr guten Zulauf bei allen Skiausfahrten. Auch die Kooperation mit der Skischule des TSV Wasseralfingen läuft sehr gut. Traditionell hatte auch wieder ein gut frequentierter Skibasar stattgefunden. Weinfest, Maiwanderung, Radtour und Weinwanderung sind TSV-Veranstaltungen, die nicht aus dem Jahresprogramm wegzudenken sind, und die von der Skiabteilung federführend organisiert werden. Für mehr als 20 Jahre als „Chefin der Skihütte“ wird Gisela Ilg geehrt.
Die Ringer können erneut Württembergischer Mannschaftsmeister der A-Jugend werden, zur Titelverteidigung nach Saarbrücken kann dann wegen Verletzungsprech doch nicht angetreten werden. Trotz tollen Kämpfen kann die erste Mannschaft den Abstieg aus der Regionalliga gerade noch so verhindern, während die „jungen Wilden“ der zweiten Mannschaft überlegen Meister der Landesklasse werden und damit in die Landesliga aufsteigen. Auch etliche Meisterschaften und Titel bei Württembergischen und Deutschen Meisterschaften stehen wieder zu Buche.