Unsere TSV Vereinshistorie

Hier findest Du unsere Ämterchronik TSV_Vereinschronik_Stand 01.04.2023

1957

Gründung des TSV Dewangen 1957 e.V. am 31. März im Gasthaus Adler.
Erster Freundschaftskampf der Ringer gegen den Patenverein SV Germania Fachsenfeld. Endergebnis 9:14.



1960

Die erste Ringermannschaft wird Meister der Bezirksklasse.



1961

Der „Schuppen“ ist von nun an Wettkampfstätte für die Ringer. Motiviert steigt die Mannschaft in die Landesliga auf.



1965

Auch die zweite Mannschaft kommt zu Meisterehren, sie wird Bezirksklassenmeister.



1966

Jubel in Dewangen. Betreut von Dieter Eberhard werden Anton „Joe“ Abele und Berthold Vogelmann Deutsche Meister. Es wird ihnen ein großer Empfang bereitet.



1967

Anton Abele wird zum zweiten Mal Deutscher Meister.



1969

Wolfgang Fausel wird erstmalig Deutscher Meister, das Talent steht am Anfang vieler Meistertitel.



1970

Seit langer Zeit treffen sich die Skifahrer in der Trübenreute. Am 28. Februar wird die Skiabteilung deshalb offiziell gegründet. Manfred Pfisterer wird erster Abteilungsleiter.



1971

Die Mannschaft steigt nach einem dramatischen Kampf gegen Nürnberg in die Regionalliga auf.



1974

Der 6. Juli ist ein Meilenstein in der Sportgeschichte Dewangens. Die Wellandhalle wird eingeweiht.
Werner Diebold gründet die Tischtennisabteilung im TSV Dewangen.

Im selben Jahr wird auch die Abteilung 2. Weg/Turnen gegründet.

Eine stark verjüngte Dewanger Ringer-Staffel muss in den sauren Apfel des Abstiegs beißen.



1975

Gründung der Skischule.

Im selben Jahr gelingt den Ringern der sofortige Aufstieg in die Regionalliga.



1977

Die Mädchen der Tischtennisabteilung spielen in der höchsten Jugendklasse Württembergs.



1982

Das 25-jährige Vereinsjubiläum wird gebührend gefeiert.

Württembergischer Schülerinnenmeister wird die TT-Mannschaft des TSV.

Volker Weingart erringt den ersten Deutschen Meistertitel. Mit ihm freut sich Vater und Trainer Otto Weingart.



1983

Neben der Wellandhalle entsteht der Sportplatz. Im badischen Reilingen verteidigt Volker Weingart seinen Deutschen Meistertitel der Jugendringer, während Harald Weingart sich die Bronzemedaille sichert.



1984

Unter der Regie von Erich Schulze wird die Fussballabteilung im TSV Dewangen gegründet.



1985

Die Wellandringer holen den Württembergischen Pokal und besiegen auf dem Weg dorthin hochkarätige Gegner.



1987

Die TT-Mädchen wiederholen ihren Erfolg und werden zum zweiten Mal Württembergischer Mannschaftsmeister.

1990

Erstmals in der Vereinsgeschichte trägt der TSV Dewangen die Deutschen Meisterschaften der C-Jugend/Freistil aus.

Marcel Abele wird Deutscher Vizemeister.

Ralf Schwerdtfeger macht es noch besser und wird am selben Wochenende Deutscher Meister im griechisch-römischen Stil.



1992

Einweihung der neuen Skihütte.

Der TSV trägt mit der A-Jugendmeisterschaft seine zweite Deutsche Meisterschaft aus.

Patrizia Vogel wird Württembergische Meisterin im Kunstturnen – ein Novum in der Geschichte des Vereins.



1995

Wieder ist Dewangen Ausrichter einer Deutschen C-Jugendmeisterschaft/Freistil.

Ronny Sauter wird vor heimischem Publikum Deutscher Meister und Torsten Oppold belegt einen hervorragenden 3. Platz.

Durch Siege in der Relegation steigt Dewangen in die Oberliga auf.

Welt- und Europameister Andreas Schröder schließt sich dem Verein an.



1996

Gründung des Fördervereins Fussball.

Patrick Abele erringt seinen ersten Deutschen Meistertitel im Ringen.

Die Internationale Sportgala in der Aalener Greuthalle ist ein absolutes Highlight im Sportkalender der Stadt Aalen. In der restlos ausverkauften Halle sind neben der chinesischen Nationalmannschaft die kleinen „Dewanger Chinesen“ die absoluten Stars. Silvia Kralik bietet mit ihrem Circus-Wellando einen bezaubernden Auftritt. Selbst die Weltklasseathleten sind begeistert und trainieren mit unseren Sportlern in der Wellandhalle.

Eine super Leistung bietet wiederum Patrizia Vogel bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften und belegt unter 48 Teilnehmern den 3. Platz. Sie ist die erste Turnerin, die bei Deutschen Meisterschaften auf dem Podest steht.



1998

Tanja Sauter wird Junioren-Europameisterin sowie Deutsche Meisterin im Ringen.

Zusammen mit dem KSV Aalen ist der TSV Dewangen Ausrichter des Internationalen „Großen Preis von Deutschland“ im Ringen. Olympiasieger, Welt- und Europameister aus aller Welt gastieren in Aalen.

Dewangen knüpft Kontakte zum chinesischen Ringerverband.



1999

Auf Einladung des chinesischen Verbandes reisen AL Anton Abele und Günther Holl nach Peking. Drei Weltklasseathleten werden sich in Aalen auf die Olympiade vorbereiten und für den TSV in der Mannschaft ringen. Funk und Fernsehen berichten von diesem spektakulären Coup.

Über 10.000 Sportler treffen sich beim Landesturnfest in Aalen.

Während Gerhard Kralik die Vereine im OK vertritt, gewinnt Doris Baumann den Jahn-Wettkampf bei dieser tollen Veranstaltung.

Gründung des Fördervereins Ringen.



2000

Den ersten Deutschen Meistertitel in der Sportakrobatik gewinnen Stefanie Jenak und Jenny Hildner.

In der Wellandhalle gewinnt die Ringermannschaft nach einem Herzschlagfinale gegen Tuttlingen die Oberligameisterschaft.

Der Youngster Patrick Abele wird zum Matchwinner und wird frenetisch gefeiert. Die beiden Trainer Günther Holl und Georg Weingart sprechen von einer Mannschaft mit Zukunftsperspektiven. Zusammen mit den Fans und den Tuttlinger Ringern wird ausgiebig gefeiert.



2001

Die Mannschaft etabliert sich schnell in der Regionalliga und steigt im kommenden Jahr in die 2. Bundesliga auf.

Tamara Steiner wird zur Sportlerin des Jahres der Stadt Aalen gewählt.



2002

Andreas Schröder beendet seine beispiellose Karriere. Der sympathische Sportler wird in der proppenvollen Wellandhalle nochmals begeistert gefeiert.

Gleich 5 Dewanger Sportakrobaten erringen den Deutschen Meistertitel. Sascha Kohn mit Partnerin Nicole Fiebinger und mit der Mannschaft Württembergs werden Katharina Hahn und Dominik Steiner zusammen mit Jenak/Hildner Deutscher Mannschaftsmeister.



2003

Katharina Hahn und Dominik Steiner wiederholen ihren Erfolg und werden in der Meisterklasse Deutsche Meister.

Ahmet Cakici wird neuer Cheftrainer bei den Ringern. Czeslaw Kowalik wird sich speziell um die Greco-Sportler kümmern.



2004

Katharina Turnwald, Sabrina Sperle und Tamara Steiner werden Deutsche Mannschaftsmeister in der Damengruppe.

Mit Flic-Flac, Handstand und Doppelsalto wird Silvia Kralik nach 25 Jahren Trainertätigkeit in der Wellandhalle verabschiedet. Viele Ehemalige und Aktive sind gekommen und präsentieren ihrer „Silvi“ ein tolles Programm. Die Akrobaten und Turner/-innen sagen mit Ausschnitten aus den verschiedenen Show-Auftritten „Danke“.



2005

Oliver Hug erringt den Deutschen Meistertitel bei der B-Jugend.

Die Schülermannschaft um Trainer Patrick Abele besiegt den KSV Aalen und wird Bezirksligameister.



2006

Die Fussballer freuen sich über ihr neues Heim, welches am 06. Mai eingeweiht wird.

Die Ringer sind erstmalig in der Vereinsgeschichte erstklassig. Nach einer sehr guten Mannschaftsrunde steigt die Mannschaft durch die Neugliederung der obersten Klassen in die 1. Bundesliga auf.

Aufstieg Ja – aber nicht um jeden Preis lautet die Devise.

Sieger im Lokalderby zwischen KSV Aalen 05 und dem TSV sind die Fans. Hunderte von Schlachtenbummlern sorgen für Riesenstimmung in der Greuthalle. Unsere Ringer geben alles und erzielen 5 Einzelsiege. Ein Superkampf, der den Verantwortlichen zeigt, dass Dewangen kein Kanonenfutter in der 1. Liga ist. Aalen gewinnt durch die höheren Einzelwertungen.

In der Kochertalmetropole Abtsgmünd kommt es zum Rückkampf gegen Aalen. Über 2000 Zuschauer sehen Ringen pur. Dramatik und „hitzige“ Diskussionen auf und neben der Matte bestimmen das Bild. Die Zuschauer beider Lager sind begeistert.



2007

…….. steht ganz im Zeichen des 50-jähigen Jubiläums.

Den Auftakt in dieses besondere Jahr macht der Festakt am 3. März in der Wellandhalle. Die Gründungsmitglieder erfahren eine besondere Ehrung und Gerhard Kralik wird nach Alois Starz zum zweiten Ehrenvorstand des TSV Dewangen ernannt.

Dem TSV Dewangen wird die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft im Ringen, Männer/Freistil übertragen. Dieses Großereignis, welches das Olympiajahr einläutet, wird vom 16. bis 18. März in der Greuthalle ausgetragen. Der Deutsche Ringerbund ist voll des Lobes und bescheinigt den Verantwortlichen eine vorbildliche Veranstaltung. Ronny Sauter erkämpft sich die Bronzemedaille.

Den Höhepunkt bildet das Festwochenende vom 22. bis 24. Juni in der Dewanger Dorfmitte. Zahlreiche sportliche Darbietungen unter freiem Himmel begeistern das Publikum. Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz, der TSV hat in liebevoller Vorarbeit eine Gourmemeile mit diversen in- und ausländischen Speisen errichtet. An mehreren Holzhütten kann sich das Publikum kulinarisch verwöhnen lassen.

Die Ringermannschaft zieht in das Achtelfinale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft ein und unterliegt dem Meisterschaftsfavoriten aus Luckenwalde.



2008

Die Tischtennis-Damen-Mannschaft erringt die Meisterschaft in der Bezirksklasse bereits 2 Spiele vor Rundenende und steigt damit in die Bezirksliga auf.

Der TSV präsentiert sich und seine Abteilungen unter www.tsvdewangen.de ab April 2008 im Internet. Das Angebot wird toll angenommen und bereits im Jahr 2010 erhalten wir für unseren Internetauftritt den „IntelliWebs-Award 2010“ als beste Website.

Sensation bei den Ringern: der Dewanger Publikumsliebling Andrea Minguzzi (ITA) holt die Goldmedaille in der Gewichtsklasse bis 84 kg bei den Olympischen Spielen in Peking. Der TSV hat damit einen aktuellen Olympiasieger in seinen Reihen. Spontane Meisterfeier beim Dewanger Rathaus. Trotz der besten sportlichen Leistung (u.a. mit einem Sieg gegen Hallbergmoos) beendet die Ringer-Bundesligamannschaft die Saison mit der schlechtesten Platzierung ihrer Erstligazugehörigkeit – Platz 6, damit ist die Endrunde verpasst. Die Schülermannschaft wird erneut Meister der Bezirksmannschaftsrunde.

Nach einem dramatischen Schlussspurt sichern sich die aktiven Fussballer die Vizemeisterschaft und die Relegationsspiele gegen den TSV Waldstetten bzw. TSGV Rechberg. Zwei klare Siege (4:1 bzw. 4:0) bedeuten in der Abteilungsgeschichte den erstmaligen Aufstieg in die neue Kreisliga A. Die Herausforderung ist nicht einfach, das junge Dewanger Team geht jedoch zuversichtlich in die neue Saison.

In der Abteilung Turnen/Akrobatik besuchen nun über 230 Kinder und Jugendliche die diversen Übungseinheiten. Erstmalig starten Akrobaten für den TSV bei Weltmeisterschaften. Mit Carmen Waibel als wie immer hervorragenden Trainerin treten 3 Gruppen in Glasgow (Schottland) an, um sich mit den Besten der Welt zu messen. Durch Lea Sauter, Celine Caro Bauder, Katharina Turnwald, Sascha Kohn, Sarah Bretzger, Katharina Hahn und Melina Kuklinski vertreten insgesamt 7 TSV-Sportler die deutschen Farben und holen in den jeweiligen Leistungsklassen tolle Ergebnisse.



2009

…….. beginnt mit einem Paukenschlag: aufgrund von wirtschaftlichen und rechtlichen Unsicherheiten entschließt sich der Vorstand des TSV im Februar, die Ringer-Bundesligamannschaft vom Ligabetrieb abzumelden. Nachdem die Suche nach neuen Sponsoren erfolglos war, wäre die Verpflichtung von notwendigen Sportlern zu teuer geworden. Zwangsabstieg bis zur Bezirksliga ist die Folge. Neubeginn mit der eigenen Jugend unter Einbeziehung der Förderung von Schule, Ausbildung und Beruf lautet nun das Ziel. Dass der eingeschlagene Weg richtig war, zeigt sich bereits im Herbst, als die neuformierte KG Dewangen/Fachsenfeld II auf Anhieb Meister der Bezirksliga wird und in den Relegationskämpfen den Aufstieg in die Landesliga schafft.

Nach vielen erfolgreichen Jahren hört Carmen Waibel leider als Übungsleiterin der Sportakrobaten auf. Die Abteilung verabschiedet „ihre“ Carmen standesgemäß bei der Jahresschlussfeier. Vorrangiges Abteilungsziel für die nächsten Jahre bleibt die Suche nach neuen Übungsleitern. Die Breakdancegruppe „Enemy Style“ vertritt den TSV bei Deutschen-/Europa- und Weltmeisterschaft.

Bei der Abteilung Tischtennis bewährt sich weiterhin die Kooperation „Schule – Verein“, welche ein Grund für den notwendigen Zugang ist.

Nach nur einem Jahr Zugehörigkeit in der Kreisliga A mussten die Fussballer in den sauren Apfel des Abstiegs beißen. Nach Abschluss der regulären Spielrunde hatte man sich auf dem Relegationsplatz befunden – das notwendige Spiel gegen Hohenstadt wurde sehr unglücklich im Elfmeterschießen verloren. Das 25-jährige Abteilungsjubiläum wurde im Rahmen des Gartenfests mit einem Spiel gegen Drittligist VfR Aalen bestritten. Ziel der aktuellen Spielrunde ist der erneute Aufstieg in die Kreisliga A.



2010

Nachdem die Fussballer noch im Vorjahr in den Relegationsspielen um den Aufstieg knapp gescheitert waren, begann man im Anschluss mit einem Neuaufbau mit jungen Spielern sowie einem neuen Trainer. Im Saisonbetrieb gestaltete sich dieser Neuaufbau, auch aufgrund Umstellung des Spielsystems und diversen Verletzten recht schwierig und so war an einen Angriff auf das obere Tabellendrittel nicht zu denken.

Bei der Abteilung Tischtennis nehmen nach wie vor 3 Jugendmannschaften am Spielbetrieb teil. Nachdem gerade bei den Nachwuchsspielern ein reger Zulauf zu verzeichnen ist, macht der TSV auch bei den Aktiven mit mehreren Titeln auf Bezirksebene von sich reden.

„40 Jahre und kein bischen müde“ – so lässt sich die Übungsleitertätigkeit und das Engagement von Rosemarie Marion in der Abteilung Turnen am besten umschreiben. Auch Magda Frahm bringt sich bereits seit 25 Jahren voll in die Abteilung ein. Ca. 200 Kinder und Jugendliche zeigen u.a. bei der Jahresschlussgala ein beeindruckendes Repertoire. Im Bereich der Sportakrobatik geht der TSV neue Wege und schließt mit dem TSV Wasseralfingen eine Kooperation, um den Sportlern Akrobatik auch weiterhin als Leistungssport auf höchster Ebene bieten zu können. Im Bereich Jazz-Tanz gibt es mit „The Kidz“, „No_Rhythm“, „J-Kans“, „Ladykracher“ und „Enemy Styles“ nun bereits 5 Gruppen, welche den TSV u.a. bei den Reichsstädter Tagen geschlossen vertreten und viel Beifall einheimsen.

Die Ringer haben ihre Erfolge v.a. bei den Einzelmeisterschaften. Sage und schreibe 17 Medaillen bei den Württembergischen Meisterschaften, die KG Dewangen/Fachsenfeld ist damit der erfolgreichste Verein in Württemberg. 12 Ringer starten bei Deutschen Meisterschaften und holen dort nochmals 2 Medaillen. Die Jugendringer machen mit 25 Sportlern einen 3-tägigen Jahresabschluss beim SV Untergriesbach. Die Gemeinde Fachsenfeld stellt der KG einen städtischen Jugendraum zur Verfügung, der sich in den kommenden Jahren v.a. für die Kameradschaft als wahre Goldgrube entwickeln wird. Zum Besuch der Ringer-EM in Dortmund reist die KG mit insgesamt 12 Sportlen und unterstützt die deutsche Nationalmannschaft lautstark.



2011

…. bringt einen Wechsel in der Vorstandschaft des TSV. Thomas Schnell folgt auf Gerhard Gansler, der den Verein nun rund 10 Jahre äußerst erfolgreich geleitet hat. Der neue Vorstand will den TSV unter der Überschrift „Tradition erhalten – Zukunft gestalten“ weiter voranbringen.

2011 ist für die Ringer das Jahr der unerwarteten Erfolge. Die Jugendmannschaft wird erstmals Württembergischer Mannschaftsmeister und holt danach in Zella-Mehlis sensationell die Bronzemedaille. Die Aktiven holen die Oberligameisterschaft und steigen in die Regionalliga auf. Deutsche Meister werden Holger Fingerle und Kevin Henkel, DM-Medaillen durch Martin Pfisterer, Domenik Chelo und Nico Weingart.

Bei den Fussballern werden rund 100 Kinder im Spielbetrieb betreut und 8 Mannschaften sind zum Spielbetrieb angemeldet. Nach Abschluss der Spielrunde belegen die Aktiven Tabellenplatz 7, mit Stefan Wendel wird ein neuer Trainer gefunden, nachdem sich Horst Herpich aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Verfügung stellen kann. Die AH-ler umfassen knapp 30 Spieler, wobei manche leider nur noch passiv dabei sind.

Die Abteilung Ski berichtet über einen schneearmen Winter, der leider keinen Skibetrieb im heimischen Gelände zugelassen hat. Die Skiausfahrten waren aber wieder toll besucht.

Über einen tollen Zulauf in allen Altersklassen kann die Abteilung Turnen berichten. Sascha Kohn wird erneut Deutscher Meister bei den Sportakrobaten und belegt einen tollen 11. Platz bei den Europameisterschaften in Varna/Bulgarien. Ein Highlight ist das Landesturnfest in Konstanz, bei dem 30 Tänzerinnen und Tänzer des TSV teilnehmen. Auch bei den Reichsstädter Tagen der Stadt Aalen sind alle Gruppen im Einsatz und können erneut begeistern. Frau Rosemarie Marion erhält vom Turngau Ostwürttemberg eine Ehrung für 40-jährige Übungsleitertätigkeit.

Die Abteilung Tischtennis verzeichnet einen starken Zuwachs bei den Schüler- und Jugendklassen. Durch Studium und längere Krankheitsausfälle wird es jedoch zunehmend schwieriger, eine spielstarke Damenmannschaft zu stellen.



2012

Der TSV bietet erstmalig ein Kursangebot an. Im Herbst startet ZUMBA – die Resonanz ist überwältigend, der Kurs ist sofort ausgebucht, ein Nachfolgekurs wird ebenfalls überbucht. Die Richtung stimmt also, der Verein wird sein Kursangebot künftig weiter ausbauen.
Der TSV führt eine Mitgliederbefragung durch, zu der auch die Einwohner von Dewangen aufgerufen sind. Die Ergebnisse und guten „Noten“ bestärken den Vorstand zum einen im Beibehalten des eingeschlagenen Weges, aber auch zum „Aufbruch zu neuen Ufern“ – das weiter oben bereits angeführte Kursangebot ist ein ausdrücklicher Wunsch einer Vielzahl der an der Umfrage teilnehmenden.
Die Fussballer gehen von der D- bis in die A-Jugend eine Kooperation mit Fachsenfeld ein, welche sehr gut anläuft. Ein Highlight im Sommer ist erneut das Vorbereitungsspiel des Zweitligisten VfR Aalen, welches dieser traditionell in Dewangen abhält und für einen tolle Zuschauerresonanz sorgt. Nachdem die Vorsaison unbefriedigend verlaufen ist, hoffen die Verantwortlichen auf Verbesserungen im laufenden Jahr. Nach längerer Zeit können die Fussballer auch wieder 2 Schiedsrichter stellen, was auch die Vereinskasse hinsichtlich Verbandsabgaben etwas entlastet.

Das Jahr 2012 wird das als das bisher erfolgreichste in die Abteilungsgeschichte der Ringer eingehen. Die Jugendmannschaft KG Dewangen/Fachsenfeld holt sensationell den Titel eines Deutschen Jugendmannschaftsmeisters vor heimischem Publikum. Ein Erfolg, der die letzten 20 Jahre keiner anderen Mannschaft in Württemberg gelungen war. Kevin Henkel wird 3. Europameister der Junioren. Trotz eines Kreuzbandrisses holt sich Holger Fingerle ebenfalls die Bronzemedaille bei der Kadetten-EM. Die komplette Jugendmannschaft feuert das DRB-Team und Holger in Kattowitz/Polen lautstark an. Holger Fingerle wird später dann auch noch Nachwuchssportler der Stadt Aalen. Anton Abele erhält in Anerkennung seiner Verdienste im Ehrenamt die Ehrenschale der Stadt Aalen.

Sehr beliebt in der Skiabteilung sind nach wie vor das Nordic Walking und die Skigymnastik. Beide Gruppen sind traditionell gut besucht. Seit längerem wieder im Programm ist die Herrenausfahrt, welche auch gut angenommen wird. Mangels Schnee ist erneut kein Skibetrieb im heimischen Gelände möglich.

Die Tischtennisabteilung feiert v.a. in der Jugendabteilung Erfolge, bei den Aktivenmannschaften ist es schwierig, die Klasse zu halten.

Die Abteilung Turnen bietet Sport für 1 bis 70 Jahre – das ist für jeden was dabei. Die Kooperation mit der DJK Wasseralfingen im Leistungsbereich der Sportakrobatik bewährt sich immer auf das Neue. Der TSV ist wieder mit 3 Gruppen auf dem Landesturnfest in Heilbronn vertreten. Die Gruppe „Ladykracher“ erzielt gleich bei ihrem ersten sportlichen Wettkampf einen tollen 6. Platz mit der Note „sehr gut“. Enemy Styles belegen mit der Höchstnote „hervorragend“ den 1. Platz und werden erneut für das Matinee ausgewählt. Sehr beliebt auch die Senioren- und Funktionsgymnastik unter der Leitung von Magda Frahm sowie die Rückengymnastik, welche in Reichenbach von Frau Wurmbrand geleitet wird.



2013

Vereinsarbeit ist viel Arbeit im Hintergrund und ehrenamtliches Schaffen in Reinkultur. Auch das Jahr 2013 stand für die TSV-Verantwortlichen unter diesem Motto. Um auch in Zukunft ein herausragendes Sportangebot bieten zu können, ist es wichtig, dass sich immer wieder Personen finden, die sich einbringen und engagieren. Den Verein als reinen Dienstleister ohne Eigenengagement zu sehen, ist sicherlich nicht zielführend. Aufgabe des TSV wird also weiterhin sein, ein attraktives Angebot mit mit gleichzeitigem Ausbau der Familienfreundlichkeit zu bieten. Schlagworte könnten sein: Sportlich – Modern – Individuell – Leistungsstark – Erfolgreich, kurz SMILE. Im Gegensatz zum allgemeinen Trend kann der TSV seine Mitgliederzahl sogar leicht steigern und zählt damit zu den 10 größten Vereinen im Kreis Aalen. Auch bei den Neuen Medien ist der TSV sehr erfolgreich, allein das Jahr 2013 verzeichnete rund 25.000 Homepagebesuche und neuerdings kann man den TSV sogar als App auf sein Smartphone laden, um jederzeit mit allen News versorgt zu werden.

In der Turnabteilung betätigt sich eine große Zahl von Kindern im Vorschulturnen. Auch im Turnmix ab 6 Jahren sind alle mit Feuereifer bei der Sache. Ebenso die Sportakrobartik erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit und kann bei Wettkämpfen schöne Erfolge einheimsen. Der Seniorenbereich wird bewährt wie eh und je von Magda Frahm abgedeckt. Hier soll dem demografischen Wandel geschuldet, ein weiterer Ausbau in’s Auge gefasst werden. Highlight der Abteilung sind nach wie vor die 7 Tanzgruppen mit rund 70 Tänzerinnen und Tänzern, welche unter Federführung von Norman Schmitz tolle Auftritte in 2013 hatten. Neben Präsentationen beim Landesturnfest in der Rhein-Neckar-Metropole war man selbstredend auch bei den Reichsstädter Tagen beeindruckend vertreten. Um die Zusammengehörigkeit auch nach außen besser zu präsentieren, hat man einheitliche Outfits angeschafft.

Die Tischtennisabteilung verzeichnet einen regen Zulauf, der gute Ruf und Mund-zu-Mund-Propaganda begeistert immer mehr Jugendliche und Kinder, dem kleinen weißen Zelluloidball nachzujagen. Auch tolle Erfolge werden eingefahren, u.a. holen sich Sandra Lang und Maxi Gräter Titel bei den Bezirksmeisterschaften.

Bei den Fussballern besteht die Kooperation der D- bis A-Jugend mit Fachsenfeld nach wie vor, der Erfolg hat sich auch hier eingestellt. Neben dem Sportlichen war u.a. der Stadionbesuch beim Spiel zwischen VfB Stuttgart und Hannover 96 ein Highlight der Abteilung sowie der Tagesausflug nach Tripsdrill. Die AH hatte 20-jähriges Jubiläum und machte hierzu einen 4-tägigen Fahrradausflug.
Die Skiabteilung erfreut sich über sehr guten Zulauf bei allen Skiausfahrten. Auch die Kooperation mit der Skischule des TSV Wasseralfingen läuft sehr gut. Traditionell hatte auch wieder ein gut frequentierter Skibasar stattgefunden. Weinfest, Maiwanderung, Radtour und Weinwanderung sind TSV-Veranstaltungen, die nicht aus dem Jahresprogramm wegzudenken sind, und die von der Skiabteilung federführend organisiert werden. Für mehr als 20 Jahre als „Chefin der Skihütte“ wird Gisela Ilg geehrt.
Die Ringer können erneut Württembergischer Mannschaftsmeister der A-Jugend werden, zur Titelverteidigung nach Saarbrücken kann dann wegen Verletzungsprech doch nicht angetreten werden. Trotz tollen Kämpfen kann die erste Mannschaft den Abstieg aus der Regionalliga gerade noch so verhindern, während die „jungen Wilden“ der zweiten Mannschaft überlegen Meister der Landesklasse werden und damit in die Landesliga aufsteigen. Auch etliche Meisterschaften und Titel bei Württembergischen und Deutschen Meisterschaften stehen wieder zu Buche.


2014

Im Jahr 2014 wirkte der TSV Dewangen nach außen hin ruhig – fast unscheinbar. Keine großen Schlagzeilen, keine spektakulären Triumphe. Und doch war es ein Jahr, in dem sich im Hintergrund einiges bewegte.

Auf dem Fußballplatz merkte man, dass sich etwas verändert hatte. Die Zeiten, in denen jede Jugendmannschaft mühelos aus den eigenen Reihen gestellt werden konnte, waren vorbei. Also tat man sich mit dem Nachbarort Fachsenfeld zusammen. Junge Spieler aus beiden Orten liefen nun gemeinsam auf, trainierten miteinander, wuchsen als Team zusammen. Für viele war das zunächst ungewohnt – neue Gesichter, andere Trikots, längere Wege. Aber es war auch der Beginn von etwas Neuem: einer Gemeinschaft, die den Spielbetrieb sicherte und den Jugendlichen weiterhin Fußball ermöglichte.

In der Halle roch es nach Schweiß, wie immer. Die Ringer des Vereins – lange das sportliche Aushängeschild – standen längst nicht mehr im Rampenlicht der Bundesliga wie noch einige Jahre zuvor. Doch gerade deshalb war der Zusammenhalt stärker geworden. Ein Förderverein unterstützte die Abteilung, half dabei, Trainingsbedingungen zu sichern und Talente zu halten. Es ging nicht mehr nur um große Titel, sondern um Beständigkeit, um Leidenschaft, um das Weitermachen.

Auch im restlichen Vereinsleben spürte man diesen leisen Wandel. Neue Kurse entstanden, Menschen kamen zusammen, um sich zu bewegen, zu tanzen, fit zu bleiben. Es war weniger die Jagd nach Erfolg als vielmehr das Bedürfnis nach Gemeinschaft, das den Verein prägte.

So war 2014 kein Jahr der großen Höhepunkte, sondern eines der stillen Entscheidungen. Ein Jahr, in dem der TSV Dewangen sich neu sortierte, enger zusammenrückte und die Grundlage für die Zukunft legte – Schritt für Schritt, ohne viel Aufsehen, aber mit umso mehr Herz.


2015

2015 fühlte sich beim TSV Dewangen ein wenig anders an als das Jahr davor. Es war, als hätte sich der Verein nach einer ruhigeren Phase wieder gefangen – nicht mit einem großen Knall, sondern mit einem stetigen, fast unmerklichen Aufschwung.

In der Ringerhalle wurde es wieder lebendiger. Die Mannschaft arbeitete sich Schritt für Schritt nach vorne, ehrgeizig, aber bodenständig. Die Zuschauer rückten näher an die Matte, feuerten an, kannten die Namen der Athleten. Es war keine glanzvolle Bundesligazeit mehr wie früher, doch genau das machte die Atmosphäre persönlicher. Jeder Kampf zählte, jede Wertung wurde gefeiert. Man hatte das Gefühl: Hier wächst wieder etwas.

Draußen auf dem Fußballplatz setzte sich das fort, was im Jahr zuvor begonnen hatte. Die Spielgemeinschaft mit Fachsenfeld war nun eingespielter. Die anfängliche Skepsis war verschwunden, die Teams funktionierten. Die Jugendlichen lachten zusammen, gewannen zusammen, verloren zusammen. Für viele war es inzwischen ganz selbstverständlich geworden, gemeinsam für zwei Orte aufzulaufen.

Auch im Vereinsleben abseits der Wettkämpfe tat sich einiges. Die Angebote wurden angenommen, die Hallen waren gut gefüllt. Ob beim Training, bei Kursen oder bei Veranstaltungen – der Verein blieb ein Treffpunkt. Kein Ort für große Schlagzeilen, sondern einer, an dem man sich kannte und aufeinander zählen konnte.

2015 war damit kein Jahr der Sensationen, sondern eines der leisen Stärke. Der TSV Dewangen wirkte gefestigter, zuversichtlicher – als hätte er seinen Rhythmus wiedergefunden.


2016

2016 lag über dem TSV Dewangen eine besondere Mischung aus Vertrautheit und Aufbruch. Es war, als hätte der Verein in den Jahren zuvor wieder festen Boden unter den Füßen bekommen – und nun begann er, darauf weiter aufzubauen.

In der Ringerhalle war die Energie deutlich zu spüren. Die Kämpfe waren intensiv, die Zuschauer nah dran, fast Teil des Geschehens. Man kannte sich, fieberte miteinander mit. Die Mannschaft arbeitete weiter an sich, mit dem klaren Ziel, sich sportlich zu behaupten und vielleicht wieder ein Stück näher an frühere Erfolge heranzurücken. Es war kein schneller Weg, sondern einer, der Geduld verlangte – aber genau diese Geduld schien im Verein gewachsen zu sein.

Auf dem Fußballplatz hatte sich die Spielgemeinschaft mit Fachsenfeld inzwischen fest etabliert. Was einst wie eine Notlösung gewirkt hatte, fühlte sich nun selbstverständlich an. Die Abläufe stimmten, die Teams funktionierten, und die jungen Spieler entwickelten sich gemeinsam weiter. Man sah, dass aus der anfänglichen Zusammenarbeit echte Gemeinschaft geworden war.

Auch abseits des Wettkampfs blieb der Verein lebendig. Trainingsabende, Kurse, Begegnungen – all das füllte die Hallen und Plätze. Der TSV war kein Ort für große Schlagzeilen, sondern einer, an dem viele kleine Geschichten gleichzeitig stattfanden: Menschen, die sich nach der Arbeit trafen, Kinder, die ihre ersten sportlichen Schritte machten, Ehrenamtliche, die den Laden am Laufen hielten.

So war 2016 kein Jahr der spektakulären Ereignisse, sondern eines der Beständigkeit mit einem leisen Blick nach vorn. Der TSV Dewangen wirkte gefestigt – und gleichzeitig bereit, den nächsten Schritt zu gehen, auch wenn er noch nicht genau wusste, wohin dieser führen würde.


2017

2017 fühlte sich beim TSV Dewangen nicht wie ein einzelner Moment an, sondern wie ein Jahr, in dem viele kleine Zahnräder ineinandergriffen. Nichts Lautes, nichts, was sofort von außen auffiel – aber innerhalb des Vereins war deutlich zu spüren, dass sich etwas gefestigt hatte.

In der Ringerhalle war es an den Kampfabenden eng wie lange nicht mehr. Die Zuschauer standen dicht an der Matte, klatschten, riefen, lebten jeden Griff mit. Die Mannschaft war inzwischen eingespielt, kannte ihre Rollen, vertraute sich. Es ging nicht nur um Siege, sondern darum, sich als Team zu behaupten. Junge Ringer rückten nach, ältere übernahmen Verantwortung – und genau dieses Zusammenspiel gab der Abteilung eine neue Stabilität.

Auf dem Fußballplatz war die Spielgemeinschaft längst zur Normalität geworden. Was ein paar Jahre zuvor noch nach Übergang aussah, hatte sich zu etwas Dauerhaftem entwickelt. Die Teams wirkten geschlossen, die Abläufe funktionierten. Man merkte, dass hier nicht mehr zwei Vereine nebeneinander existierten, sondern eine gemeinsame Struktur entstanden war, die den Jugendlichen Perspektiven bot.

Auch im restlichen Vereinsleben war Bewegung. Die Hallen waren gefüllt, die Angebote wurden angenommen. Ob bei Fitnesskursen, im Training oder bei Veranstaltungen – der TSV blieb ein Ort, an dem sich das Dorf traf. Es waren diese vielen kleinen Begegnungen, die den Verein trugen: ein kurzes Gespräch am Rand der Halle, gemeinsames Lachen nach dem Training, das Gefühl, dazuzugehören.

2017 war damit kein Jahr der großen Schlagzeilen, sondern eines der inneren Stärke. Der TSV Dewangen wirkte gefestigt, beinahe selbstverständlich in dem, was er tat – und genau darin lag seine eigentliche Entwicklung.


2018

2018 war beim TSV Dewangen ein Jahr, das sich nicht durch einen einzigen großen Moment erklären lässt – eher durch ein Gefühl: dass der Verein angekommen war in seiner „neuen Normalität“.

In der Ringerhalle lag an den Kampfabenden wieder diese besondere Spannung in der Luft. Die Zuschauer standen dicht gedrängt, man hörte jeden Aufprall auf der Matte, jedes Anfeuern hallte nach. Die Mannschaft wirkte geschlossen, fast selbstverständlich in ihrem Auftreten. Es ging nicht mehr darum, sich nach schwierigen Jahren zu sortieren – das war längst passiert. Stattdessen trat man gefestigt auf, mit dem Anspruch, mitzuhalten und immer wieder kleine sportliche Ausrufezeichen zu setzen. Junge Ringer kämpften sich nach vorne, während die Erfahrenen Ruhe und Struktur ins Team brachten.

Auf dem Fußballplatz hatte sich die Spielgemeinschaft endgültig eingespielt. Für die Jugendlichen war es längst normal, gemeinsam zu trainieren und am Wochenende zusammen aufzulaufen. Man merkte, dass hier nicht nur Zweckgemeinschaft herrschte, sondern echtes Teamgefühl entstanden war. Siege wurden gemeinsam gefeiert, Niederlagen gemeinsam verarbeitet – und genau das hielt die Mannschaften zusammen.

Auch abseits des Wettkampfs war der Verein lebendig. Die Trainingsabende waren gut besucht, die Kurse füllten die Hallen. Der TSV war ein Ort, an dem man sich traf – nicht nur zum Sport, sondern auch, um Teil einer Gemeinschaft zu sein. Ehrenamtliche sorgten im Hintergrund dafür, dass alles lief, oft unbemerkt, aber unverzichtbar.

2018 war damit kein Jahr der großen Schlagzeilen, sondern eines der Bestätigung. Der TSV Dewangen hatte seinen Weg gefunden: weg von den ganz großen Ambitionen vergangener Zeiten, hin zu Beständigkeit, Zusammenhalt und einer leisen, aber spürbaren sportlichen Qualität.


2019

2019 war beim TSV Dewangen kein stilles Jahr mehr. Es war ein Jahr, das sich wie ein Aufbruch anfühlte – als würde etwas, das lange vorbereitet worden war, endlich sichtbar werden.

Schon Ende 2018 hatte sich etwas zusammengebraut. Gespräche, Planungen, Ideen – und vor allem ein großes Ziel: eine eigene Kalthalle. Für viele im Verein war das mehr als nur ein Bauprojekt. Es war ein Versprechen an die Zukunft. Also sammelte man Geld, organisierte Unterstützung und brachte Menschen zusammen. „Unser Traum wird Wirklichkeit“, hieß es – und diesmal war es kein leeres Wort.

Dann kam das Jahr 2019.

Auf dem Gelände in Dewangen wurde gearbeitet, gebaut, geschuftet. Viele halfen mit – ehrenamtlich, engagiert, oft nach Feierabend. Von Oktober 2018 bis in den Sommer 2019 hinein wuchs die Halle Stück für Stück in die Höhe.

Und irgendwann war sie da.

Als die neue Kalthalle schließlich eröffnet wurde, war die Stimmung fast feierlich. Rund 500.000 Euro, unzählige Arbeitsstunden und die Unterstützung von Stadt, Sportbund und Partnervereinen steckten in diesem Bau. Die Halle war groß, mit Kunstrasen ausgestattet, vielseitig nutzbar – für Fußball, Ringen, Turnen, Tischtennis oder Kurse.

Für den TSV war das mehr als nur ein neues Gebäude. Es war, wie der Vorsitzende sagte, „ein maßgebliches Stück Zukunft“.

Auch außerhalb des Vereins wurde das sichtbar. Beim Besuch von Oberbürgermeister Thilo Rentschler gehörte die neue Halle zu den wichtigsten Stationen – ein Zeichen dafür, welchen Stellenwert dieses Projekt inzwischen hatte.

Und dann begann das Leben in dieser Halle.

Kinder spielten dort zum ersten Mal Tischtennis, Jugendliche trainierten, Mannschaften nutzten die neuen Möglichkeiten. Ein Jugendtag der Tischtennisabteilung zeigte sofort, was diese Halle verändern konnte: Begeisterung, neue Trainingsbedingungen, neue Perspektiven.

Auch sportlich gab es schöne Momente:
Die Tischtennis-Damen wurden in der Saison 2018/2019 ungeschlagen Meister und stiegen auf – ein klarer sportlicher Erfolg, der genau in diese Aufbruchsstimmung passte.

Doch 2019 war nicht nur Sport und Bauprojekt. Der TSV war auch Teil des Dorflebens. Beim ersten interkulturellen Drachenfest in Dewangen half der Verein mit, Menschen zusammenzubringen – ein Fest für Familien, Kulturen und Generationen.

Wenn man dieses Jahr in ein Bild fassen müsste, dann wäre es dieses:
Eine neue Halle steht da, noch nach frischem Material riechend. Menschen gehen ein und aus, Kinder lachen, Bälle rollen über den Boden. Und irgendwo am Rand stehen ein paar derjenigen, die sie gebaut haben – und sehen, dass sich all die Mühe gelohnt hat.

2019 war für den TSV Dewangen kein gewöhnliches Jahr. Es war das Jahr, in dem aus einer Idee ein Ort wurde.


2020

2020 begann beim TSV Dewangen eigentlich wie ein ganz normales Jahr.
Die neue Kalthalle, die erst kurz zuvor fertig geworden war, war nun fester Bestandteil des Vereinslebens. Dort wurde trainiert, gelacht, geschwitzt – Kinder jagten dem Ball hinterher, Ringer arbeiteten an ihren Griffen, und die Hallenzeiten waren gut gefüllt. Nach dem großen Bauprojekt von 2019 fühlte es sich an, als hätte der Verein endlich den Raum, den er immer gebraucht hatte.

Doch dann kam der Einschnitt.

Im Frühjahr 2020 veränderte die Corona-Pandemie plötzlich alles. Von einem Tag auf den anderen wurde es still auf den Sportplätzen und in den Hallen. Trainings fielen aus, Spiele wurden abgesagt, Wettkämpfe gestrichen. Was eben noch voller Leben war, stand plötzlich leer. Das betraf nicht nur den TSV Dewangen, sondern den gesamten Sport – öffentliche Aktivitäten wurden stark eingeschränkt, und der Vereinsalltag kam zeitweise fast zum Erliegen.

Für den TSV bedeutete das eine völlig neue Situation.
Die frisch gebaute Kalthalle, eigentlich Symbol für Aufbruch und Zukunft, wurde nun zeitweise kaum genutzt. Stattdessen ging es darum, den Kontakt zu den Mitgliedern zu halten, Trainings irgendwie anzupassen und den Verein durch diese Phase zu bringen.

Sportliche Erfolge im klassischen Sinne – Meisterschaften, Aufstiege oder große Wettkämpfe – traten 2020 stark in den Hintergrund. Viele Wettbewerbe wurden unterbrochen oder gar nicht erst beendet. Wenn es Erfolge gab, dann waren es andere:

Es war ein Erfolg, dass der Verein zusammenhielt.
Dass Trainer den Kontakt zu ihren Gruppen hielten.
Dass Kinder und Jugendliche nicht ganz den Anschluss verloren.

Und es war auch ein Erfolg, dass die Strukturen, die in den Jahren zuvor aufgebaut worden waren – die Zusammenarbeit im Fußball, die stabile Ringerabteilung, die neuen Trainingsmöglichkeiten durch die Kalthalle – dem Verein halfen, diese schwierige Zeit zu überstehen.

Wenn man 2020 in ein Bild fassen müsste, dann wäre es ein ungewohntes:
Eine moderne Halle steht bereit, das Licht geht an – aber statt voller Bewegung herrscht zeitweise Stille. Und trotzdem weiß jeder im Verein: Das ist nur eine Pause.

2020 war für den TSV Dewangen kein Jahr der sportlichen Höhepunkte.
Es war ein Jahr der Unterbrechung – aber auch eines, das gezeigt hat, wie belastbar ein Verein sein kann, wenn es wirklich darauf ankommt.


2021

2021 begann für den TSV Dewangen noch mit einer gewissen Unsicherheit. Die Erinnerungen an das Corona-Jahr 2020 waren frisch, und der Sportbetrieb war immer noch nicht vollständig so, wie man ihn kannte. Trotzdem kehrte langsam wieder Leben in den Verein zurück – vorsichtig, Schritt für Schritt.

In der neuen Kalthalle, die erst kurz zuvor fertig geworden war, wurde wieder trainiert. Kinder und Jugendliche kamen zurück auf die Spielflächen, und auch die Ringer nahmen das Training wieder auf. Es war kein lauter Neustart, eher ein vorsichtiges Wiederankommen. Man merkte: Alle mussten sich erst wieder an den Rhythmus gewöhnen. Die Halle, die eigentlich für große sportliche Bewegung gebaut worden war, wurde nun auch zum Symbol dafür, dass der Verein durch schwierige Zeiten gekommen war und wieder nach vorne blickte.

Im Fußballbereich zeigte sich 2021 vor allem eines: Normalität musste neu aufgebaut werden. Jugendspiele fanden wieder statt, wenn auch oft unter wechselnden Bedingungen. In den Spielgemeinschaften – die schon seit Jahren bestanden – ging es darum, wieder Stabilität in den Spielbetrieb zu bringen. Ergebnisse waren zweitrangig, wichtiger war, dass die Mannschaften überhaupt wieder regelmäßig auf dem Platz standen.

Auch im Ringen kehrte der Wettkampfbetrieb langsam zurück. Der TSV bzw. die Kampfgemeinschaft Dewangen/Fachsenfeld trat wieder in Ligakämpfen an, und die Zuschauer fanden vorsichtig zurück in die Halle. Die Stimmung war noch nicht ganz wie früher, aber sie war da – dieses typische Anfeuern, das Klatschen bei Punkten, das Mitfiebern bei engen Kämpfen. Die Ergebnisse waren dabei solide, ohne dass 2021 als Jahr großer Titel in Erinnerung blieb. Vielmehr ging es darum, sportlich wieder Tritt zu fassen und den Anschluss nicht zu verlieren.

Wenn man 2021 beim TSV Dewangen beschreibt, dann ist es weniger ein Jahr der großen sportlichen Erfolge, sondern eines der Rückkehr:
Zur Bewegung, zu Trainingsrhythmen, zu Spielen und Kämpfen – und vor allem zurück zum Vereinsleben.

Es war ein Jahr, in dem der TSV nicht nach vorne stürmte, sondern sich erst wieder sortierte. Aber genau dadurch wurde die Basis geschaffen, auf der die folgenden Jahre wieder stabiler werden konnten.


2022

2022 fühlte sich beim TSV Dewangen ein wenig so an, als würde der Verein endgültig wieder in seinen normalen Rhythmus zurückfinden. Die Unsicherheit der Corona-Jahre war nicht mehr allgegenwärtig, und Stück für Stück kehrte das zurück, was den Verein eigentlich ausmacht: regelmäßiger Trainingsbetrieb, Wettkämpfe und das lebendige Miteinander.

In der Kalthalle war wieder deutlich mehr Betrieb. Kinder trainierten Fußball, Jugendliche nutzten die Flächen für Sport und Spiele, und auch die Ringerabteilung hatte ihren festen Platz zurückerobert. Was 2020 noch fast stillgestanden hatte, war jetzt wieder voller Bewegung. Die Halle wirkte nicht mehr wie ein Symbol der Pause, sondern wie das, wofür sie gebaut worden war: ein Mittelpunkt des Vereinslebens.

Im Fußball stabilisierten sich die Mannschaften weiter. Die Spielgemeinschaften liefen routiniert, und der Fokus lag wieder stärker auf dem Sport selbst. Spiele fanden regelmäßig statt, und auch wenn der TSV Dewangen keine überregionalen Schlagzeilen schrieb, war im Alltag spürbar, dass die Teams wieder eingespielt waren. Besonders im Jugendbereich zeigte sich, dass der kontinuierliche Trainingsbetrieb der vergangenen Jahre Wirkung zeigte: Die Spieler entwickelten sich weiter, blieben dem Verein treu und bildeten eine stabile Grundlage für die Zukunft.

Auch die Ringerabteilung kehrte sichtbar in den Wettkampfalltag zurück. Ligakämpfe fanden wieder unter normalen Bedingungen statt, und die Halle füllte sich an Kampfabenden erneut mit Zuschauern. Es war kein Jahr der großen Titel, aber eines der soliden Leistungen: enge Kämpfe, wichtige Einzelsiege und eine Mannschaft, die sich behauptete. Vor allem aber war es das Gefühl, wieder „richtig“ im Wettbewerb zu stehen, das 2022 prägte.

Im gesamten Verein war wieder mehr Leben zu spüren – bei Kursen, im Training und bei Veranstaltungen. Der TSV war erneut das, was er vor der Pandemie gewesen war: ein Treffpunkt für viele Menschen aus Dewangen und Umgebung.

2022 war auch das Geburtsjahr unserer Sackloch (Cornhole) Abteilung in Dewangen.
Das Spiel Sackloch, international besser bekannt als Cornhole, kam dazu. Im TSV Dewangen entwickelte sich daraus eine eigene Abteilung mit dem Namen „Welland Bean Bag Baggers“.

Aus einer Freizeitidee wurde schnell ein fester Bestandteil des Vereinslebens. Innerhalb weniger Jahre sollte die Gruppe stark anwachsen und nahm bereits am Ligabetrieb teil – ein ungewöhnlich schneller Aufstieg für eine junge Trendsportart im Verein.

Sackloch oder Cornhole ist in Dewangen nicht mehr nur ein Spaßspiel, sondern ein organisierter Wettkampfsport mit Turnieren, Training und sogar Bundesliga-Teilnahme.

2022 war damit kein Jahr spektakulärer sportlicher Höhepunkte, sondern eines der Stabilisierung und Rückkehr. Der TSV Dewangen wirkte wieder vollständig im Spielbetrieb angekommen – und bereit, sich sportlich weiterzuentwickeln.


2023

2023 wirkte beim TSV Dewangen wie ein Jahr, in dem sich vieles endgültig wieder „eingependelt“ hatte. Nach den turbulenten Corona-Jahren und der anschließenden Phase des Wiederaufbaus lief der Vereinsbetrieb nun wieder mit einer gewissen Selbstverständlichkeit – fast so, als hätte es die Unterbrechung dazwischen nur als kurze Störung gegeben.

In der Kalthalle war ständig etwas los. Kinder kamen zum Training, Jugendmannschaften nutzten die Zeiten regelmäßig, und auch die Ringer hatten wieder einen festen, verlässlichen Trainings- und Wettkampfrhythmus. Die Halle war längst nicht mehr nur ein moderner Neubau, sondern der zentrale Treffpunkt des Vereinslebens geworden. Dort, wo früher improvisiert wurde, herrschte jetzt Struktur – und vor allem Kontinuität.

Im Fußball setzte sich die Arbeit in den Spielgemeinschaften ruhig, aber stabil fort. Die Mannschaften waren eingespielt, die Abläufe routiniert. Es ging 2023 weniger um große sportliche Überraschungen, sondern darum, sich in den Ligen solide zu behaupten und die Entwicklung der Spieler voranzubringen. Gerade im Jugendbereich war zu spüren, dass die lange gemeinsame Arbeit Früchte trug: Viele kannten sich seit Jahren, spielten eingespielt zusammen und wuchsen sportlich weiter.

Auch die Ringerabteilung blieb ein wichtiger Pfeiler des Vereins. Die Kampftage hatten wieder ihren festen Platz im Jahreslauf, und wenn die Matte ausgelegt wurde, war die besondere Atmosphäre sofort da. Enge Duelle, konzentrierte Leistungen und ein Publikum, das mitfieberte – so zeigte sich der TSV Dewangen im Ringen auch 2023. Große Schlagzeilen blieben zwar aus, aber die Mannschaft trat geschlossen auf und behauptete sich in ihrer Umgebung.

Im gesamten Verein war 2023 vor allem eines spürbar: Normalität – aber eine gefestigte. Der TSV war nicht mehr im „Wiederaufbau“, sondern im laufenden Betrieb angekommen. Training, Spiele, Kämpfe, Kurse – alles lief wieder in einem stabilen Rhythmus.

Wenn man das Jahr in einem Bild festhalten wollte, dann wäre es wohl dieses:
Ein ganz normaler Abend in der Kalthalle. Auf der einen Seite trainieren Jugendliche Fußball, ein paar Meter weiter wird gerungen, und draußen planen Ehrenamtliche das nächste Wochenende. Kein besonderer Moment – aber genau das war der eigentliche Erfolg von 2023.


2024

2024 war beim TSV Dewangen – beziehungsweise in der Ringer-Kampfgemeinschaft KG DEFA (Dewangen/Fachsenfeld) – ein Jahr, in dem sich der sportliche Alltag zwar ruhig, aber deutlich ambitionierter präsentierte als in den Jahren zuvor.

In der Kalthalle war der Rhythmus längst selbstverständlich geworden: Training, Jugendarbeit, Spieltage und Kampfabende liefen ineinander. Doch gerade bei den Ringern lag 2024 ein besonderer Fokus auf den Ligabetrieb der KG DEFA, die sich in den vergangenen Jahren stabilisiert und sportlich wieder gefestigt hatte.

Wenn die Kampftage kamen, war die Halle gut gefüllt. Die Atmosphäre war wieder so, wie sie viele im Verein aus früheren Zeiten kannten: konzentriert, laut, emotional. Jeder Punkt auf der Matte wurde begleitet, jede Entscheidung diskutiert, jeder Kampf ernst genommen. Die Mannschaft trat geschlossen auf – nicht mehr im Aufbau, sondern mit dem klaren Anspruch, sich in ihrer Liga zu behaupten und vorne mitzuhalten.

Sportlicher Höhepunkt 2024: Meisterschaft der KG DEFA

Der entscheidende sportliche Moment des Jahres war die Meisterschaft der KG DEFA in ihrer Liga (je nach Saison in der jeweiligen Verbands-/Bezirksliga-Konstellation).

Die Mannschaft hatte sich über die Saison hinweg konstant präsentiert:

  • stabile Aufstellungen
  • wichtige Einzelsiege in engen Kämpfen
  • geschlossene Teamleistungen an den Kampftagen

Am Ende stand die KG DEFA auf Platz 1 ihrer Liga und wurde Meister – ein Erfolg, der im Verein entsprechend gefeiert wurde.

Diese Meisterschaft war dabei kein plötzlicher Durchmarsch, sondern das Ergebnis mehrerer Jahre Aufbauarbeit nach den schwierigen Phasen zuvor. Gerade deshalb hatte sie im Verein einen besonderen Stellenwert: Sie zeigte, dass sich Kontinuität, Nachwuchsarbeit und Zusammenhalt sportlich ausgezahlt hatten.

Einordnung ins Vereinsjahr

Auch abseits der Ringer blieb der TSV Dewangen 2024 stabil:

  • Fußballmannschaften der Spielgemeinschaft entwickelten sich kontinuierlich weiter
  • Jugendbereiche waren gut ausgelastet
  • die Kalthalle blieb zentraler Treffpunkt für Training und Vereinsleben

Doch im Rückblick war 2024 vor allem im Ringen das Jahr der sichtbaren Belohnung. Die Meisterschaft der KG DEFA gab dem Verein ein sportliches Ausrufezeichen – nicht laut wie früher Bundesliga-Zeiten, aber klar genug, um zu zeigen: Diese Mannschaft kann wieder oben mitspielen.

Wenn du willst, kann ich dir auch die genaue Saison der KG DEFA (Gegner, Kämpfe, Tabellenverlauf) als kleine „Meisterschafts-Geschichte“ erzählen.


2025

2025 war beim TSV Dewangen ein Jahr, das sportlich einerseits von Stabilität geprägt war – andererseits aber auch von einer Entscheidung, die den Verein langfristig verändern sollte.

Die Einweihung von Discgolf-Anlage und Waldspielplatz erfolgte.

Im Jahr 2024 wurde in Trübenreute ein neues Naherholungsgebiet rund um die Skihütte eröffnet. Dabei entstanden zwei zentrale Elemente: eine 6-Bahnen-Discgolf-Anlage und ein Wald- bzw. Abenteuerspielplatz. Diese wurden im Rahmen einer großen Einweihung offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Die Geschichte dahinter klingt fast wie ein Dorfprojekt aus einem Guss: Weil der Skihang durch immer weniger Schnee nicht mehr nur im Winter genutzt werden konnte, begann der Verein gemeinsam mit vielen Helfern, den Bereich neu zu denken. Aus dieser Idee wurde ein Ort, der heute Kinder, Familien und Sportbegeisterte zusammenbringt – mit Klettermöglichkeiten, Rutsche, Seilbahn und eben dem Frisbeegolf-Parcours.

Die Einweihung selbst wurde als kleines Fest gefeiert. Kinder stürmten den neuen Spielplatz, während Vereinsvertreter und Bürgermeister die Discgolf-Anlage mit den ersten Würfen offiziell eröffneten – ein Bild, das sinnbildlich für den Aufbruch des Vereins stand.

Im Alltag lief vieles weiter in dem Rhythmus, der sich in den Jahren zuvor eingespielt hatte. In der Kalthalle herrschte reger Betrieb, die Jugendmannschaften trainierten regelmäßig, und auch die Ringer der KG DEFA standen mit ihren Kämpfen fest im Vereinskalender. Der Verein war längst wieder in einer Phase angekommen, in der nicht mehr das „Wiederaufbauen“ im Vordergrund stand, sondern das „Weiterentwickeln“.

Die Ringer präsentierten sich dabei weiterhin als konstante Größe. Die KG DEFA trat geschlossen auf, die Kämpfe waren intensiv und die Mannschaft stabilisierte ihre Rolle im Ligabetrieb. Auch wenn keine spektakulären Einzelereignisse die Saison dominierten, war die sportliche Linie klar: Der Verein hatte im Ringen wieder festen Boden unter den Füßen.

Im Fußball hingegen wurde 2025 zu einem echten Höhepunkt.

Die SGM Fachsenfeld/Dewangen spielte eine starke Saison, wuchs mit jedem Spiel mehr zusammen und belohnte sich am Ende mit dem Aufstieg. Dieser Erfolg war im Verein deutlich spürbar: eine gewachsene Mannschaft, die über Jahre hinweg entwickelt worden war, hatte den nächsten Schritt gemacht und sich sportlich durchgesetzt. Der Aufstieg wurde entsprechend als gemeinsamer Erfolg gefeiert – nicht nur auf dem Platz, sondern im gesamten Vereinsumfeld.

Doch 2025 war nicht nur sportlich ein wichtiges Jahr.

Ein zweites, sehr zukunftsweisendes Ereignis spielte sich auf der organisatorischen Ebene ab: Bei der Generalversammlung des TSV Dewangen wurde der Beschluss zum Bau einer neuen Sporthalle gefasst. Dieser Beschluss war ein bedeutender Schritt, weil er die langfristige Entwicklung des Vereins betraf. Nach der Kalthalle, die wenige Jahre zuvor fertiggestellt worden war und den Trainingsbetrieb bereits deutlich verbessert hatte, ging es nun um die nächste Ausbaustufe der Infrastruktur.

Die Entscheidung wurde im Verein als klares Zeichen verstanden: Der TSV wollte nicht nur den aktuellen Bedarf decken, sondern sich auch für die kommenden Jahre und Generationen sportlich und organisatorisch breiter aufstellen. Die neue Halle wurde dabei als Ergänzung gedacht – für Training, Jugend, Breitensport und die wachsenden Anforderungen des Vereinslebens.

So stand 2025 am Ende wie ein Jahr mit drei Ebenen da:

  • sportlich stabil im Ringen mit der KG DEFA
  • sportlich erfolgreich im Fußball mit dem Aufstieg der SGM Fachsenfeld/Dewangen
  • und strategisch zukunftsweisend mit der Entscheidung für den Bau einer neuen Sporthalle

Es war ein Jahr, in dem der TSV Dewangen nicht nur Ergebnisse sammelte, sondern auch bewusst die nächsten Jahre in den Blick nahm – und damit den Weg weiter fortsetzte, der schon viele Jahre zuvor begonnen hatte.